Aktuelles / Presse

30.08.2017

Certuss macht seit 60 Jahren Dampf

Eine Zylinderwickelmaschine für das Herzstück der Dampferzeuger, die sogenannte Heizschlange, aus dem Hause Certuss.

Auf dem Foto zu sehen sind von links: der Technische Leiter Thomas Hamacher, der Vertriebsleiter Bernd Gläßer und der Geschäftsführer Mathias K. Brauner.

Artikel Westdeutsche Zeitung vom 24.08.2017

Das Unternehmen an der Hafenstraße in Linn stellt Dampfautomaten her. Zu den Kunden gehören Firmen aus allen Branchen.

"Wat is' 'ne Dampfmaschin'?" Diese unsterbliche Frage, rhetorisch gestellt
von Professor Bömmel in der "Feuerzangenbowle", kommt dem Rheinlän­der sogleich in den Sinn, wenn es um Industrie und Dampf geht. Beim Krefelder Familienunternehmen Certuss steht die Flüssigkeit jenseits des Siedepunkts im Zentrum. Allerdings werden an der Hafenstraße in Linn keine klassischen Dampfmaschinen im Sinne Bömmels, sondern Dampfautomaten her­gestellt. Und das bereits seit sechs Jahrzehnten. Das kleine Jubiläum wird im September betriebsintern begangen. "Dampf ist ein hervorragender Energieträger, der bei gleicher Masse mehr als sechsmal soviel Energie wie Wasser transpor­tiert und der temperaturgenau Maschinen, Geräte, Werkzeuge und Flüssigkeiten beheizen kann", heißt es vom Unterneh­men.

Zuverlässig, geräuscharm und einfach zu warten
Diese Eigenschaft vor Augen gründete Hans-Joachim Schrö­der 1957 die Certuss Dampfau­tomaten GmbH & Co. KG. "Un­ser Firmengründer hatte
die Vision, zuverlässige, geräusch­arme und einfach zu wartende Dampferzeuger für den Dauerbetrieb zu bauen", sagt Mathi­as Brauner, seit 2006 geschäftsführender Gesellschafter des Familienunternehmens. "Unsere Technologie kommgenen An­gaben nahezu jede Branche. "Ob Automobilindustrie, Le­bensmittelhersteller, Textilin­dustrie, Chemie-und Pharmakonzerne, Hotellerie und Kran­kenhäuser – alle vertrauen der Qualität der Hightech-Dampf­erzeuger."

110 Mitarbeiter an zwei deutschen Standorten
Neben dem Stammsitz Krefeld gibt es einen weiteren deut­schen Standort in Zusmarshausen bei Augsburg. An bei­den Orten sind 110 Mitarbeiter tätig, darunter 20 Servicetechniker, die rund um die Uhr er­reichbar sind. Der Großteil der Belegschaft hat seinen Arbeitsplatz aber am Niederrhein. Entscheidende Bauteile wie Kesselgehäuse, Brenner- und Drucksysteme sowie Elektrosteuerungen werden, so die Geschäftsführung "von eige­nen Kräften selbst erdacht, konzipiert, gefertigt und kon­tinuierlich weiterentwickelt". Das Sortiment umfasst öl-, Gas- und elektrisch beheizte Dampfautomaten. In verschie­denen Baugrößen, die nach entsprechender Ausrüstung vollautomatisch betrieben werden können. Seit Dezember 2012 gibt es am Hauptsitz ein Schulungs­zentrum, um Kunden und Vertriebspartner aus- und weiterbilden zu können. Seit der Firmengründung haben sich die Krefelder nach eigenen Angaben zum "Global Player entwickelt". Aktuell arbeiten sie mit über 40 Ver­triebs- und Servicepartnern in Europa, Asien und den Verei­nigten Staaten zusammen. Zudem bestehen Tochtergesellschaften in England und Ame­rika. Der Jahresumsatz in Deutschland wird mit rund 20 Millionen Euro angegeben. Die nächste Generation in der Firma steht schon bereit: Die beiden Söhne von Mathias Brauner haben Interesse an der Materie. Einer von ihnen, er studiert derzeit Mechatronik, arbeitet in den laufenden Semesterferien deshalb auch im väterlichen Betrieb.

Quelle: WZ

Von Daniel Boss

 

 

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